Was Megaupload-Kunden befürchten müssen
Nach dem unfreiwilligen Ende von Megaupload stellt sich für viele Nutzer die Frage, ob sie Abmahnungen oder gar Ärger mit der Polizei zu befürchten haben. Eine Boulevardzeitung schürt aktuell Panik, indem sie im Zusammenhang mit der Verhaftung von Kim Dotcom Schmitz von einer Abmahnwelle erzählt, die – angeblich – Deutschland überrollt.
Das mit der Abmahnwelle ist richtig. Aber sie hat mit Megaupload oder anderen Filehostern nichts zu tun.
Tatsächlich mahnt die Contentindustrie schon seit Jahren massenhaft ab. Aber praktisch nur Nutzer, die in Tauschbörsen wie Gnutella oder eMule aufgefallen sind. Tauschbörsen sind dezentrale Netzwerke, in dem ein Download meist nur möglich ist, wenn man gleichzeitig Inhalte zum Upload bereit hält. Die beteiligten Rechner identifizieren sich im Netzwerk der Tauschbörse immer über ihre IP-Adresse. Diese wiederum kann von Überwachungsfirmen geloggt und dann zur Identifizierung des Anschlussinhabers verwendet werden. Genau so gehen die Abmahner vor.
Filehoster funktionieren anders, und an ihrem System beißen sich Contentanbieter bislang die Zähne aus. Filehoster sind Unternehmen, die riesige Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen. Jeder Nutzer kann auf den Festplatten der Filehoster Daten hinterlegen. Für jede gespeicherte Datei erhält er einen Link. Über diesen Link können dann Dritte, die den Link kennen, die Datei ebenfalls herunterladen.
Beim Filehoster geht also nicht um Tausch, sondern ausschließlich ums Rauf- und wieder Runterladen (über einen genau definierten Link). Die IP-Adresse des Nutzers taucht im Gegensatz zu einer Tauschbörse an keiner Stelle auf, wo Rechteinhaber sie einfach abgreifen können. Deshalb bleiben die Nutzer von Filehostern normalerweise anonym. Und genau aus der Erkenntnis, dass man mit den heutigen technischen Möglichkeiten an die Nutzer nicht herankommt, fordert zum Beispiel nun die deutsche GVU, Filehostern das Haftungsprivileg für die bei ihnen hinterlegten Inhalte zu entziehen.
Die USA lassen Europäer in Neuseeland verhaften lassen weil sie gegen Gesetze verstossen haben sollen die weder in Europa noch in Neuseeland gelten?
Man kann es ja drehen und wenden wie man will weil man den Kim nicht
mag, aber sollten die Gesetze nicht für alle gleich sein?
Wieso dürfen Amerikaner Deutsche in Neuseeland verhaften lassen?
Hier in DE wäre das so nicht möglich, er würde am Ende freigesprochen
werden wenn er seine Gewinne versteuert hat.
Es war keine gute Idee damals DE zu verlassen hier hat das Gesetz und
das Recht noch eine bedeutend höhere Stellung als in den USA.
Angeblich soll der Schaden der Contentmafia 500 Mio sein.
Und angeblich hat Kim 180 Mio Gewinn gemacht.
Da sollten sich die Entscheider der Contentmafia doch mal wieder
feste selbst vor den Kopf hauen und den Kim anflehen ihren Content
gegen Beteiligung zu vermarkten, so wie der Apfelbauer das mit dem
Musikcontent vorgemacht hat. Auch da war die Contentmafia selbst ja
zu blöde dazu. Sie hätten Napster kaufen sollen aber so zeigt ihnen
halt appel für 30% wie es gemacht wird.
Die Contentmafia lernt nicht aus Fehlern.
Sie wiederholen gerade den Napster Fehler
mal sehen ob in diesem Jahr der Appel TV fertig wird
und der Obstbauer der Contentmafia erneut zeigt wie dumm sie sind
und das es 30% kostet.
Amen.
DER FILEHORST oder auch MEGAUPLOAD…
Nehmen wir an, Sie wollen Geld verdienen und sind ein nicht ganz so
schlauer. Kein Problem, Sie kopieren die Geschäftsidee. Schnell
merken Sie, dass keiner was von Ihrem MEGAsonstwas will. Also muss
eine Lösung her und zwar schnell.
Wie wäre es mit illegalem Content,das zieht immer, sagen sie sich.
Das Problem ist nur, bei so etwas haben Sie ganz schnell eine ganze
Armada von Anwälten am Hals. Die wollen sie nicht einlochen. Nein,
die wollen was besseres! Nämlich ihre sauer verdiente Kohle. Für den
Content interessiert sich eigentlich nicht einmal der Dorfpolizist.
Jedenfalls gilt das solange sie die Anwaltsarmada welche vor Ihrem
MEGA Hostingdienst vor Anker gegangen ist bezahlen können. Und das
wird bei den Stundensätzen so einer Kriegsmarine nicht mehr lange der
Fall sein.
Tja, was also tun?
Als ganz besonders bauernschlauer gehen Sie natürlich flux in den
Untergrund. So richtig fett krass abtauchen ist also angesagt. Wäre
ja noch toller wenn die Anwaltsarmada anhand von Impressum und
Rechnung feststellen kann wo sie ihre Kohle bunkern.
Das Ganze geht für Sie als altes Internetweltaschweergewicht im Netz
ja ziemlich leicht und als Sie gerade anfangen so richtig Kohle zu
zählen, weil sie keine Anwälte und so mehr bezahlen müssen, wird am
anderen Ende der Welt FBI Special Agent John Doe auf Sie aufmerksam.
Der hat richtig lange studiert und kennt alle fiesen Tricks um Kerle
wie Sie hopps zu nehmen. Copyrigts sind für ihn eigentlich
Politessenkram und tangieren ihn nicht. Aber ganz im Gegensatz zu
Ihnen findet er es ganz und gar nicht witzig, wenn ein so
bauernschlaues Kerlchen wie Sie mal eben auf die Idee kommt an Zoll
und Steuer vorbei mit Hilfe fremdem Eigentums Millionen außer Landes
zu bringen.
Also fängt Special Agent John Doe an eine Akte anzulegen. In ihrer
Genialität haben sie nur einen kleinen Fehler begangen. Sie haben
Ihren MEGA Hostingdienst quasi vor Special Agent John Does Haustür
aufgezogen. Der kann also ganz gemütlich die Akte füllen ohne die
Hütte zu verlassen. Eigentlich ja selten dass man als Special Agent
so aus dem vollen Schöpfen kann. E-Mails, Konten, Daten und so
weiter, alles wie im Blumengroßhandel schön vorsortiert. Deswegen
kann Special Agent John Doe sich auch ordentlich Zeit lassen und
solange sammeln und umdekorieren bis er seinen Strauß fertig hat.
Als er sich sicher ist, dass er wegen seines Straußes demnächst zum
Oberfloristen ernannt werden wird ruft er die Floristenjury um die
Ecke an. Die sind von dem Teil auch ganz angetan und finden auch,
dass Sie von dem Strauß unbedingt erfahren sollten.
Special Agent John Doe mag Sie inzwischen wirklich. Denn Sie sind der
Grund warum sein Häuschen im Grünen fünf Jahre früher als geplant
abgezahlt ist. Aus Dankbarkeit soll der Strauss ihnen daher zum
Geburtstag gereicht werden.Dieser Strauss ist nun wirklich was
besonders, weil der Strauss auch noch nach einem 16 Stunden Flug
schön frisch aussehen muss. Denn bevor Special Agent John Doe Ihnen
den Strauss endlich überreichen kann muss er noch um die halbe Welt
und vor den strengen Augen der ausländischen Fachjury bestehen. Nur
ist die Jury dafür bekannt dass sie gerne mal derartige Gebinde
keines Blickes würdigt. Unter anderem deswegen hat sich Special Agent
John Doe in ihrem Falle ja auch so viel Zeit mit der Deko gelassen
und siehe da, die ausländische Jury ist prompt so beeindruckt, dass
man beschließt ihnen den Strauß gleich mit großem Tam Tam und Eskorte
zu liefern.
Während sie also auf ihrer Vorgeburtstagsparty mal wieder so richtig
die Sau raus lassen, macht sich das Geschenkkommando auf den Weg. Sie
wollen eigentlich noch auf ihren CEO warten, bevor es richtig losgeht
und deswegen ist die Musik auch ein bisschen leiser als sonst. Aber
sie können ja nicht wissen, dass ihr CEO bereits vor Monaten einen
MEGADEAL mit Special Agent John Doe über eine LIFETIME MENBERSHIP in
FREEDOM abgeschlossen hat ,deswegen gerade von John Does hübscher
Kollegin singt wie Caruso in der Oper und terminlich demnach anderswo
eingebunden ist.
Als das Geschenkommando plötzlich klingelt um Ihnen den wirklich
schönen schönen Strauss ganz unvermittlet zu überreichen, merken sie
auf einmal das sie Blumen über alles hassen und verduften mit den
Worten “Ich zuerst“ in Ihren “Ein Personen Panic-Room“. Leider ist
die Jury trotz ihrer Ablehnung von dem Strauß derart begeistert, dass
man beschließt sie rauszuflexen und so haben Sie das Teil auf einmal
zu ihren Füßen liegen.
Wenige Tage später fangen sie an zu überlegen was sie falsch gemacht
haben, aber sie kommen einfach nicht drauf. Ehrlich nicht. Aber
nehmen sie es sportlich. Vielleicht waren sie doch nicht Schlau genug
für diese Welt.
Sehen Sie es ein, Sie sind ein FILEHORST......
P.S. wer die Story schön fand darf sie kopieren...
Blackberry Playbook 32GB WiFi für 259€ bei Amazon
Nachdem der BlackBerry-Hersteller RIM jahrelang gewachsen ist - Gerüchte sprechen inzwischen von über 18.000 Mitarbeitern, kann Handy-Entwicklung so aufwändig sein? - orientiert sich die Firma nun neu und will im Tablet-Markt mitmischen. Komplett neue Entwicklung also und als OS nicht etwa das Linux-basierte Android, sondern QNX.
Die Presse scheint Apple und Android zu lieben und RIM abgeneigt gegenüber zu stehen, anders kann ich mir die vielen unobjektiven Berichte nicht erklären. Haben Sie welche davon gelesen? Falls nicht, man kann sie folgendermaßen zusammenfassen: 1) Das Playbook hat nur W-LAN, kein 3G... Katastrophe!!! 2) Es gibt wenig Apps... schrecklich!!! Schwaches Bild, was unsere "Medien" hier abliefern, denn sowas kann man auch schreiben, wenn man das Gerät nie gesehen hat. Deshalb hier jetzt stichpunktartig einige interessante Details.
Es war eine sehr gute Entscheidung von RIM, auf QNX zu setzen, ein Quantensprung im Vergleich zum alten BlackBerry-OS. Äußerst stabil, schnell, Multitasking natürlich, und sehr sicher. QNX ist Basis für viele Festeinbau-Navis z.B. von Mercedes, kein Wunder dass es so gut ist. Es wird außerdem auch viel in der Medizintechnik und Industrie-Automatisierung genutzt. Man setzt hier also keineswegs, wie manche behaupten, auf etwas "völlig neues" sondern auf ein bewährtes System.
Quelle: MyDealz.de
